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Über die ÖRHB    


Im Herbst 1965 trafen sich Ing. Radakovic und der derzeitige SVÖ Ehrenpräsident Anton Gabmayer in Wien.
Ing. Radakovic vom damaligen ÖSV ersuchte unseren Kameraden Gabmayer, dem damaligen ersten Vorsitzenden des VSCÖ,(Verband der Schäferhundeclubs Österreichs),um Unterstützung bei der Gründung einer österreichischen Rettungshundebrigade, da er von den anderen Gebrauchshundeverbänden in Österreich keine Unterstützung erhalten hatte.

Durch den Umstand, dass sich kurze Zeit vorher in Korneuburg ein kleines Kind in der Donauau verlaufen hatte, welches bereits einen Tag und eine Nacht abgängig war, wurde über Ersuchen des Vaters, von den Hundeführern Petrovic und Gabmayer vom VSCÖ OG Korneuburg, sowie Rösel und Dolezal vom ÖGV OG Korneuburg, von der Gendarmerie und von der Feuerwehr bei schlechtesten Witterungsverhältnissen eine Suche nach dem Kind durchgeführt, welches schliesslich gänzlich durchnässt und schwer unterkühlt gefunden werden konnte.
Gabmayer erkannte die Wichtigkeit des Anliegens von Ing. Radakovic und sagte diesem seine Unterstützung durch den VSCÖ zu.

Im Frühjahr 1966 traf im Cafe' Landmann in Wien im 1.Bezirk, Ing. Radakovic wiederholt mit Mateka, Mucha und Gabmayer zusammen, um die Satzungen für die ÖRHB zu erstellen und die Vereinsgründung vorzubereiten.
In der VSCÖ OG Korneuburg wurden in der Zwischenzeit die Vorbereitungen für die Aufstellung der 1. ÖRHB Staffel in Österreich getroffen.

Nach Genehmigung der Vereinsstatuten durch die Sicherheitsdirektion Wien, wurde die 1. ÖRHB Staffel in Korneuburg aufgestellt. Namen wie Kranner, Haberhauer, Schuöcker, Joksch, Gabmayer, Böhm, Gratz, um nur einige zu nennen, werden für immer mit der ÖRHB und der ersten in Österreich aufgestellten Staffel verbunden bleiben. Von Korneuburg aus entwickelte sich die ÖRHB weiter, zuerst in Niederösterreich: in Wiener Neudorf mit Buxbaum und Dörfler, in Amstetten mit Fleisch, Freudenthaler, Schwarz und Stremelweger und noch anderen Hundeführern (alle aufzuzählen würde einen weiteren Bericht erforderlich machen).

Die ersten Jahre waren die schwierigste Zeit für die Brigade. Es standen keine Geldmittel zur Verfügung. Alles mussten sich die Kameraden von einst selbst finanzieren. Sie taten dies mit einem unglaublichen Idealismus für die Sache und hatten dabei einen festen Grundsatz: Menschenleben retten zu wollen.
Und so führten sie auch ihre Einsätze durch. Dafür gebührt ihnen heute noch Dank und Anerkennung.

Die ÖRHB vergrösserte sich im Laufe der Zeit. Es kam die Steiermark mit Hannes Schneider, Oberösterreich mit Gumpinger und Schallegruber sen., Salzburg mit Erasimus und Stöckl dazu. Auch hier muss die Aufzählung leider unvollständig bleiben. Vieles ging im Laufe der Zeit verloren. Sehr wenig wurde in den Anfängen schriftlich festgehalten, was nach heutigem Ermessen zu bedauern ist.

Heute ist die ÖRHB durch die Einsatzfreudigkeit vieler Frauen und Männer, eine grosse, sich über ganz Österreich erstreckende Organisation geworden.

In der Zwischenzeit konnte manches Menschenleben durch die Hundeführerinnen und Hundeführer der ÖRHB mit ihren Hunden gerettet werden. Das Ziel, welches sich die Gründer der ÖRHB einst gesetzt haben, konnte erreicht werden. Die Kameradschaft in der ÖRHB muss bestehen bleiben, auch wenn es manchmal ein wenig stürmisch zugehen sollte.


Es muss die wichtigste Aufgabe bleiben, Hunde auszubilden um im Ernstfall Menschenleben, wo auch immer, retten zu können.

Die ÖRHB ist eine Rettungshundeorganisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Hunde und Hundeführer speziell für Vermissten- und Verschüttetensuche auszubilden.

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